verantwortungsvoll.
Wir richten unseren Blick auf die Verantwortung unserer Branche und entwickeln tragfähige Lösungen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen berücksichtigen.
Verantwortung – unser Anspruch
Wir planen und bauen mit dem Anspruch, soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte einzubeziehen. Dabei lernen wir kontinuierlich dazu und entwickeln unsere Arbeitsweise weiter. Unsere Projekte und die Anforderungen an das Planen und Bauen verändern sich – ebenso wie die Möglichkeiten, Materialien gezielt einzusetzen. Eine Chance, die wir gerne nutzen.
Ein Beispiel dafür ist der Sport- und Bildungscampus in Bürstadt: Bei diesem Projekt wurde von Beginn an ein Materialkonzept entwickelt, das den Lebenszyklus des Gebäudes berücksichtigt – von der Materialerstellung über den Einsatz von Holz und einer integrierten Stampflehmwand bis hin zum späteren Rückbau.
Wir unterstützen zudem die PhaseNachhaltigkeit, eine gemeinsame Initiative der DGNB.eV und der Bundesarchitektenkammer.
Stadtplanung in Zeiten des Klimawandels
Das bedeutet für uns die Anpassung bestehender Strukturen, Nachverdichtung in gewachsenen Stadträumen und maßvolles Wachstum mit möglichst geringer Versiegelung. Ein praxisnahes Beispiel ist die Entwicklung des Wohnquartiers Rodgau-West: Auf rund 46 Hektar entstand ein neues Wohngebiet mit kompakter Bauweise, großen Grünschneisen zur Frischluftversorgung und autoarmen Verkehrswegen.
Die Themen Ökologie, Ökonomie und Soziales sind nicht getrennt voneinander zu betrachten. Wir versuchen unserer Verantwortung gerecht zu werden, indem wir unterschiedliche Möglichkeiten aufzeigen und damit Entscheidungsgrundlagen für unsere Auftraggeber*innen und Kommunen schaffen. Denn mit unserer Architektur und Stadtplanung gestalten wir Räume und deren Nutzung. Unser Ziel ist es deshalb, die jeweiligen Anforderungen an Stadtentwicklung und Freiraum gemeinsam zu betrachten und in tragfähige Planungskonzepte zu übersetzen.
Materialien bewusst auswählen
Wer verantwortungsvoll planen will, sollte auch darüber nachdenken, was man NICHT bauen sollte. In diesem Sinne beraten wir unsere Bauherr*innen auch dazu, auf einzelne Bauteile und Materialien zu verzichten, wenn sie für das jeweilige Projekt nicht erforderlich sind. Besonders wichtig ist uns dabei die bewusste Auswahl der eingesetzten Materialien, etwa durch den Einsatz von Holz und Lehm, recycelten Baustoffen oder wiederverwendbaren Bauteilen.
Auch die spätere Nutzung und Instandhaltung spielen dabei eine Rolle: Beim Sport- und Bildungscampus Bürstadt etwa wurde eine Holzschindelfassade eingesetzt, bei der einzelne Schindeln bei Bedarf ausgetauscht werden können, ohne die gesamte Fassade zu erneuern. Beim Wettbewerb Re-Use in Mannheim wurden wiederverwendbare Bauteile bereits in der Planung berücksichtigt. Unsere Gebäude sollen langfristig nutzbar sein und sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen.
Der Gebäudebestand stellt eine wertvolle Ressource dar – kulturell, baulich und für die weitere Nutzung. In unseren Planungen gehen wir auf Bestehendes ein; wir nutzen es, ergänzen es und interpretieren es neu. So können vorhandene Strukturen erhalten und weiterentwickelt werden. Das Forum Physik in Darmstadt zeigt, wie eine sensible Ergänzung des Bestands neue Nutzungen ermöglicht.
Bauen mit dem Bestand bedeutet für uns, Verantwortung zu erkennen und zu übernehmen.
Lebenszyklus
Beim Sportcampus in Bürstadt wurde von Beginn an gemeinsam mit der Bauherrschaft ein Materialkonzept entwickelt, das Herstellung, Nutzung und späteren Rückbau der eingesetzten Materialien berücksichtigt.
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Lebenszyklus
Beim Sportcampus in Bürstadt wurde von Beginn an gemeinsam mit der Bauherrschaft ein Materialkonzept entwickelt, das Herstellung, Nutzung und späteren Rückbau der eingesetzten Materialien berücksichtigt. Die Primärkonstruktion ist aus Brettsperrholz, die Außenhaut aus Lärche gefertigt. Um das Holz durch thermische Speichermasse zu ergänzen, wird eine Stampflehmwand durch das Gebäude geführt. Sie kann Temperaturschwankungen aufnehmen und zur Regulierung des Innenraumklimas beitragen.
Ökologie
Ein Stadtquartier muss in der Lage sein, Synergien zu nutzen und auf eine dynamische Entwicklung sowohl der Gesellschaft als auch der Technologien zu reagieren. Wir wollen mit so wenig Technik so viel wie möglich erreichen: Im städtebaulichen Maßstab gilt das natürlich auch.
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Ökologie
Ein Stadtquartier muss in der Lage sein, Synergien zu nutzen und auf eine dynamische Entwicklung sowohl der Gesellschaft als auch der Technologien zu reagieren. Wir wollen mit so wenig Technik so viel wie möglich erreichen: Im städtebaulichen Maßstab gilt das natürlich auch. So entstand in Rodgau-West auf rund 46 Hektar ein neues Wohnquartier mit unterschiedlichen Wohnformen und Typologien. Bestandteile der Planung sind unter anderem kompakte Bauweisen, die Ausrichtung der Gebäude auf solare Erträge, große Grünschneisen für die Frischluftversorgung sowie autoarme Verkehrswege.
Energieberatung
Unsere Kollegen Niklas Martin und Christopher Kratz sind eingetragene Energie-Effizienz-Experten (EEE) für Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude. Damit erweitern wir unser Portfolio um Energieberatung und können energetische Aspekte gezielt in die Planung unserer Projekte integrieren.
Bestand
Das Forum Physik, ein denkmalgeschütztes Gebäude des Fachbereichs Physik der TU Darmstadt zeigt, wie anspruchsvoll der Umgang mit vorhandener Bausubstanz oft ist. Wir haben für den Innenhof eine Kombination aus konservatorischen und ergänzenden Maßnahmen entwickelt, die den Bestand behutsam weiterentwickelt.
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Bestand
Das Forum Physik, ein denkmalgeschütztes Gebäude des Fachbereichs Physik der TU Darmstadt zeigt, wie anspruchsvoll der Umgang mit vorhandener Bausubstanz oft ist. Wir haben für den Innenhof eine Kombination aus konservatorischen und ergänzenden Maßnahmen entwickelt, die den Bestand behutsam weiterentwickelt. Die Fassade mit ihren erhaltenswerten Fenstern wurde behutsam saniert. Zusätzlich wurden zwei neue Elemente appliziert: Die Forumsfläche, eingesetzt als Tischkonstruktion in Holz, und das Dach als leichte Stahlkonstruktion mit eingesetzten Luftkissen.
sozial
Durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Wohnformen und ergänzende Nutzungen entsteht ein lebendiges Quartier. In den 7 Höfen in Tübingen ermöglicht der robuste städtebauliche Rahmen die Realisierung einer Vielzahl verschiedener Wohntypologien und schafft Raum für unterschiedliche Nutzungen und Begegnungen.
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sozial
Durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Wohnformen und ergänzende Nutzungen entsteht ein lebendiges Quartier. In den 7 Höfen in Tübingen ermöglicht der robuste städtebauliche Rahmen die Realisierung einer Vielzahl verschiedener Wohntypologien und schafft Raum für unterschiedliche Nutzungen und Begegnungen. Eine kompakte Bauweise sowie effiziente, unter anderem auch förderfähige Grundrisse basierend auf wirtschaftlichen Gebäudetiefen sind darauf ausgerichtet, die Voraussetzungen für ein breites Mietpreisspektrum und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
mobil
Verkehrsplanung ist eines der entscheidenden Themen in der Stadtplanung. In der Gebietsentwicklung Rodgau – West wird die Mobilitätswende schon mitgedacht, …
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mobil
Verkehrsplanung ist eines der entscheidenden Themen in der Stadtplanung. In der Gebietsentwicklung Rodgau – West wird die Mobilitätswende schon mitgedacht, es entstehen vielfältige autoarme Verkehrswege, die Wege sind kurz, Fahrräder und Fußgänger*innen haben Vorrang. Die privaten Stellplätze werden in rückbaubaren Quartiersgaragen zusammengefasst.
… und im Alltag
Auch vor der eigenen Haustür weniger Autos – und mehr Räder! Zugegeben, unsere Tiefgarage ist nicht unbedingt einladend mit ihrer steilen Rampe und den engen Radien. Wir freuen uns aber, dass wir sie mittlerweile nicht mehr für Autos, sondern ausschließlich für Fahrräder nutzen. Zwei PKW-Stellplätze wurden zu 24 Fahrradabstellplätzen. Und das lohnt sich: Der Fahrradfuhrpark steigt stetig an und die Mobilität unserer Mitarbeiter*innen ins Büro ist inzwischen nahezu vollständig unabhängig vom Auto geworden. Und falls wir doch mal ein Auto benötigen, nutzen wir Carsharing.